Paper, Forge, NeoForge oder CurseForge: Welche Server-Version solltest du wählen?

Paper, Forge, NeoForge oder CurseForge: Welche Server-Version solltest du wählen?
Beim Erstellen eines Minecraft-Servers kommt schnell die Frage: Paper, Forge, NeoForge oder CurseForge? Die Namen klingen ähnlich, meinen aber unterschiedliche Dinge.
Die richtige Wahl hängt davon ab, ob du Vanilla mit Plugins, ein Modpack oder eine moderne modded Survival-Welt spielen willst. Wenn du hier falsch startest, wird die Einrichtung unnötig kompliziert.
Paper: beste Wahl für Plugins und Survival
Paper ist eine optimierte Server-Software für Minecraft Java. Sie basiert auf Bukkit/Spigot und ist für Plugins gedacht.
Paper passt sehr gut für:
- Survival-Server mit Freunden,
- SMPs,
- öffentliche Communities,
- Plugins wie EssentialsX, LuckPerms oder CoreProtect,
- bessere Performance als Vanilla,
- GeyserMC-Crossplay.
Wenn du keine Client-Mods brauchst, ist Paper meistens die beste Wahl. Spieler können mit normalem Minecraft beitreten, ohne vorher ein Modpack zu installieren.
Forge: Klassiker für Mods und Modpacks
Forge ist eine Modding-Plattform. Sie wird genutzt, wenn du Mods installieren willst, die das Spiel wirklich verändern: neue Maschinen, Biome, Mobs, Magie, Technik oder komplette Modpacks.
Forge passt, wenn:
- alle Spieler denselben Modpack-Client nutzen,
- du bekannte ältere Modpacks spielen willst,
- die Mods explizit Forge brauchen,
- Plugins nicht dein Hauptziel sind.
Wichtig: Forge-Mods müssen meistens auf Server und Client installiert sein. Deine Freunde müssen also das passende Pack starten, sonst können sie nicht beitreten.
NeoForge: moderne Alternative im Modding-Bereich
NeoForge ist aus dem Forge-Ökosystem entstanden und wird bei vielen neueren Mods relevant. Manche moderne Modpacks setzen inzwischen auf NeoForge statt Forge.
NeoForge ist sinnvoll, wenn:
- dein gewünschtes Modpack NeoForge verlangt,
- du moderne Mods nutzen willst,
- du auf neueren Minecraft-Versionen modded spielen möchtest.
Die Entscheidung ist hier oft einfach: Schau, was dein Modpack verlangt. Wenn das Pack NeoForge braucht, wählst du NeoForge.
CurseForge: Plattform für Modpacks
CurseForge ist keine Server-Software wie Paper oder Forge. Es ist eine Plattform, auf der viele Mods und Modpacks veröffentlicht werden.
Ein CurseForge-Modpack kann zum Beispiel Forge, NeoForge oder Fabric verwenden. Deshalb solltest du beim Modpack immer prüfen:
- Welche Minecraft-Version nutzt es?
- Welche Modloader braucht es?
- Gibt es Server-Dateien?
- Wie viel RAM empfiehlt der Entwickler?
Wenn ein Pack Server-Dateien anbietet, ist die Einrichtung deutlich einfacher.
Wie viel RAM brauchst du?
Grobe Faustregel:
- Paper Survival: 2GB bis 4GB für kleine Gruppen, 8GB für größere Welten.
- Leichte Modpacks: oft 4GB bis 6GB.
- Große Modpacks: häufig 8GB bis 12GB oder mehr.
- Technik- und Abenteuerpacks: lieber großzügig planen.
Modpacks brauchen nicht nur RAM, sondern auch CPU-Leistung. Viele Maschinen, Entitäten und neue Dimensionen können den Server stark belasten.
Entscheidungshilfe
Wenn du unsicher bist, starte hier:
- Willst du Plugins und normalen Minecraft-Client? Paper.
- Willst du ein klassisches Modpack? Forge, wenn das Pack es verlangt.
- Willst du moderne Modpacks auf neueren Versionen? NeoForge, wenn das Pack es verlangt.
- Hast du ein Pack von CurseForge? Prüfe den Modloader des Packs.
Für 80% der Freundes- und SMP-Server ist Paper der beste Start. Für echte Modpacks gehst du nach den Anforderungen des Packs.
Mineando-Vorteil
Auf Mineando kannst du die passende Server-Software wählen und die Leistung anpassen. Das ist praktisch, weil ein Vanilla-SMP und ein schweres Modpack völlig unterschiedliche Anforderungen haben.
Du musst also keinen überdimensionierten Monatsplan kaufen, nur weil du ein Wochenende ein Modpack testen willst. Starte den Server, wenn ihr spielt, und wähle die Ressourcen passend zum Projekt.
Fazit
Paper ist ideal für Plugins, Performance und klassische Server. Forge und NeoForge sind für Mods und Modpacks. CurseForge ist die Plattform, auf der viele dieser Packs liegen.
Wähle nicht nach Namen, sondern nach deinem Ziel: Plugins oder Mods, Vanilla-Gefühl oder Modpack-Abenteuer, kleine Gruppe oder schwere Community-Welt.


